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Meinung zu Riester Rente von Cosmos? Oder ETF-Fonds?


Autor: Willy Moll (2007-12-07 14:00:26)

"Hans Müller" schrieb am
Thu, 6 Dec 2007 12:28:15 -0800 (PST):

>Vorab einige Infos zu meiner personlichen Situation:
>Ich verdiene halbwegs gut, Kinderzulage bekäme ich nicht, bin nicht
>mehr der allerjüngste, bei Rente mit 67 muß/darf ich noch gut 20
>Jahre arbeiten.

"Relativ gut verdienend" heißt, daß ein Riestervertrag durch den
zusätzlichen Sonderausgabenabzug durchaus interessant sein könnte.
Trotzdem sollte an erster Stelle aber die Frage stehen: brauche ich
über bereits bestehende Ansprüche hinaus eine lebenslange,
reglementierte Rente? Oder traue ich mir zu, über die Grundversorgung
hinaus notwendige Alterseinkünfte über einen individuellen und
flexiblen Vermögensaufbau zu sichern?

>Welche Rentenart soll ich wählen? Cosmos Direkt bietet die klassische
>Riester-Rente an und alternativ die Fondsgebundene Riester-Rente.

Bei einer Laufzeit von 20 Jahren halte ich auch einen
Riester-Fondssparplan für überlegenswert. Aber auch hier stellt sich
zunächst die Frage, wie sicher der Rentenanspruch in der angestrebten
Höhe sein soll bzw. muß.

>Und noch etwas zu einem andern Thema hinterher gefragt:
>Was ist von ETF-Fonds zu halten? Diese sollen kaum Gebühren kosten,
>werden aber in den Mainstream-Finanzpublikationen bisher eher
>totgeschwiegen.
>Wäre das eine Alternative zu Riester?

Jede Art der Ansammlung von Vermögen ist eine Alternative zu Riester.
Das Kriterium dabei ist "gefördert aber reglementiert" oder "nicht
gefördert aber flexibel" (und dann abhängig von der
Rentabilitätserwartung im Verhältnis zur Risikobereitschaft), nicht
die Form der Anlage.

--
MfG: Willy Moll

Willy Moll, Finanzhonorarberater, http://www.moll-fb.de

Autor: Willy Moll (2007-12-07 14:00:26)


Autor: Willy Moll (2007-12-07 14:00:26)

"Hans Müller" schrieb am
Thu, 6 Dec 2007 12:28:15 -0800 (PST):

>Vorab einige Infos zu meiner personlichen Situation:
>Ich verdiene halbwegs gut, Kinderzulage bekäme ich nicht, bin nicht
>mehr der allerjüngste, bei Rente mit 67 muß/darf ich noch gut 20
>Jahre arbeiten.

"Relativ gut verdienend" heißt, daß ein Riestervertrag durch den
zusätzlichen Sonderausgabenabzug durchaus interessant sein könnte.
Trotzdem sollte an erster Stelle aber die Frage stehen: brauche ich
über bereits bestehende Ansprüche hinaus eine lebenslange,
reglementierte Rente? Oder traue ich mir zu, über die Grundversorgung
hinaus notwendige Alterseinkünfte über einen individuellen und
flexiblen Vermögensaufbau zu sichern?

>Welche Rentenart soll ich wählen? Cosmos Direkt bietet die klassische
>Riester-Rente an und alternativ die Fondsgebundene Riester-Rente.

Bei einer Laufzeit von 20 Jahren halte ich auch einen
Riester-Fondssparplan für überlegenswert. Aber auch hier stellt sich
zunächst die Frage, wie sicher der Rentenanspruch in der angestrebten
Höhe sein soll bzw. muß.

>Und noch etwas zu einem andern Thema hinterher gefragt:
>Was ist von ETF-Fonds zu halten? Diese sollen kaum Gebühren kosten,
>werden aber in den Mainstream-Finanzpublikationen bisher eher
>totgeschwiegen.
>Wäre das eine Alternative zu Riester?

Jede Art der Ansammlung von Vermögen ist eine Alternative zu Riester.
Das Kriterium dabei ist "gefördert aber reglementiert" oder "nicht
gefördert aber flexibel" (und dann abhängig von der
Rentabilitätserwartung im Verhältnis zur Risikobereitschaft), nicht
die Form der Anlage.

--
MfG: Willy Moll

Willy Moll, Finanzhonorarberater, http://www.moll-fb.de